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Willkommen im Dr. Freese Institut

INSTITUTSLEITUNG

Qualifikationen und Know-how sind das eine. Am Puls der Zeit zu sein, das andere. Deshalb fordern mich meine Patienten, Sportler und Seminarteilnehmer täglich heraus, immer auf Augenhöhe mit dem aktuellen Stand der biomedizinischen Wissenschaften zu sein.

Dr. Jens Freese
Dr. Jens FreeseExperte für Sport- und Ernährungsimmunologie
Seit 20 Jahren berate und coache ich Patienten mit chronischen Erkrankungen und Profisportler in Ernährungs-, Leistungs- und Regenerationsfragen. In meiner ebenso langen Lehrtätigkeit als Chefausbilder der Deutschen Trainer Akademie durfte ich bis heute weit über 10.000 Trainer und Therapeuten in den Fachgebieten Fitness, Ernährung, Diabetes, Stoffwechsel, Stressmanagement, Immunologie, Burnout und Motivation ausbilden. Neben meiner Fachberatung engagiere ich mich für wissenschaftliche Fragestellungen. Aktuell untersuche ich die Auswirkungen einer steinzeitlich-orientierten Lebensweise auf die Prävention und Therapie moderner Zivilisationserkrankungen wie Übergewicht, Diabetes Typ 2, Arteriosklerose, Autoimmunerkrankungen, Alzheimer und Krebs. Meine Publikationen finden Sie im Bereich Studien.

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Qualifikationen und Know-how sind das eine. Am Puls der Zeit zu sein, das andere. Deshalb fordern mich meine Patienten, Sportler und Seminarteilnehmer täglich heraus, immer auf Augenhöhe mit dem aktuellen Stand der biomedizinischen Wissenschaften zu sein.

Dr. Jens Freese
Dr. Jens FreeseExperte für Sport- und Ernährungsimmunologie
Seit 20 Jahren berate und coache ich Patienten mit chronischen Erkrankungen und Profisportler in Ernährungs-, Leistungs- und Regenerationsfragen. In meiner ebenso langen Lehrtätigkeit als Chefausbilder der Deutschen Trainer Akademie durfte ich bis heute weit über 10.000 Trainer und Therapeuten in den Fachgebieten Fitness, Ernährung, Diabetes, Stoffwechsel, Stressmanagement, Immunologie, Burnout und Motivation ausbilden. Neben der Fachberatung engagiere ich mich für wissenschaftliche Fragestellungen. Aktuell untersuchen wir die Auswirkungen einer steinzeitlich-orientierten Lebensweise auf die Prävention und Therapie moderner Zivilisationserkrankungen wie Übergewicht, Diabetes Typ 2, Arteriosklerose, Autoimmunerkrankungen, Alzheimer und Krebs. Unsere Publikationen finden Sie im Bereich Studien.

LEISTUNGSSPEKTRUM

Hier erhalten Sie einen Überblick über unsere Bausteine zur Optimierung und Regeneration Ihrer körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit

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Das Sports Nutrition Kongress-Paket

  • über 20 Experten aus Wissenschaft und Profisport
  • über 25 Stunden Videomaterial
  • 12 Monate Zugriff

Tagesseminar METABOLIC TUNING am 23.11.19 in Köln –
mit dem 6-fachen Race Across America-Champion Christoph Strasser und den Sporternährungs-Experten Dr. Jens Freese (Köln) und Dr. Markus Stark (Österreich)

23. November 2019 in Köln (von 9-18 Uhr)

Frühbucherpreis 245 EUR (+ MwSt.)

Inklusive Kaffee- und Snackpausen

Seminarzentrum Gut Keuchhof (Köln-Lövenich)

Das unzensierte Online-Seminar zum Einfluss von Milch und Milchprodukte auf unsere Gesundheit!

  • Über 3 Stunden vertontes Lehrmaterial mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen
  • Über 300 wissenschaftliche Referenzen in verschiedenen Kategorien zur Selbstrecherche
  • Inklusive Bonus-Video „Milch macht müde Männer munter – oder krank?“ von Dr. Jens Freese auf der Paleo Convention 2016
  • Inklusive Bonus-Symptomliste zum Selbst-Check

High Intensity: Ist ein starkes Immunsystem intensitätsabhängig?

Von |20. Dezember 2018|Kategorien: Premium Artikel|

Hochintensives Training: Turbo für unser Immunsystem?

Regelmäßige moderate Bewegung ist gesund und stärkt das Immunsystem. Hochintensives Training hingegen ist weniger vorteilhaft oder sogar kontraproduktiv. Menschen mit chronischen Erkrankungen bekommen das häufig noch immer zu hören. Allerdings deuten neue Erkenntnisse darauf hin, dass hochintensives Training im Vergleich zu moderatem Training eine noch stärkere entzündungshemmende Reaktion auslösen kann [1]. Tatsächlich könnten Patientengruppen, die an chronischen Krankheitsformen leiden, Dank des überdurchschnittlich positiven Einflusses auf das periphere, aber auch zerebrale Gefäßsystem stark von hochintensiven Bewegungsformen profitieren [2]. Obwohl noch intensiver geforscht werden muss, zeigen erste Studien positive Effekte auf die Symptomatik bei neurodegenerativen Erkrankungen als auch auf Risikofaktoren kardiovaskulärer Krankheiten [3,4].

Kürzlich wurde in einer Untersuchung eindrucksvoll gezeigt, wie dauerhaftes intensives Ausdauertraining die zelluläre Immunkompetenz erhöht [5]. Ist eine Immunkompetenz überhaupt wichtig? Natürlich – es meint die Fähigkeit zu einer wirksamen Immunabwehr, also die Kompetenz der Immunzellen, gegen einen Krankheitserreger erfolgreich vorzugehen. Im Kontext der angesprochenen Untersuchung: die weißen Blutkörperchen zeigen einen optimierten Stoffwechsel, genauer gesagt einen verbesserten Stoffwechsel der Mitochondrien, den zelleigenen Kraftwerken für eine effektive Energieproduktion. Das Ganze geht mit einer Erhöhung der Mitochondriendichte einher. Netter Nebeneffekt: Die Produktion entzündlicher Signalstoffe nimmt durch intensives Ausdauertraining ab. Es geht also um Genregulation! Vereinfacht könnte man sagen, dass „Energie-Gene“ aktiviert und „Entzündungs-Gene“ deaktiviert werden. Und was ist an diesem Forschungsansatz so innovativ?

Bisher untersuchte die Mehrheit der Studien die Reaktion der Leukozyten auf eine akute Belastung im trainierten oder untrainierten Zustand. Diese Studie hingegen untersucht trainingsinduzierte Veränderungen der Genaktivität in Leukozyten bei Athleten im Ruhezustand, also nicht nach einer akuten Belastung. Das ist insofern interessant, als dass dies den Normalzustand des Athleten widerspiegelt, der über die meiste Zeit des Tages anhält und damit sehr gut offenbart, in welchem Zustand sich ein Großteil der Immunzellen in Ruhe befinden.

Nicht uninteressant ist außerdem ein Effekt, den man T-Zell Demargination nennt [6]. T-Zellen gehören zu den Leukozyten und spielen in der Immunregulation eine wichtige Rolle. Doch nicht nur Menschen, Tiere und Pflanzen können altern, sondern eben auch T-Zellen. Ist das relevant für die Immunkompetenz? Ja, absolut! Denn alte und hochdifferenzierte T-Zellen verlieren an Funktionalität und sollten mit der Zeit durch neue T-Zellen ersetzt werden. Allerdings „haften“ viele dieser alten T-Zellen in peripheren Geweben. Intensive Bewegung mobilisiert sie in die Blutbahn (Demargination). Dadurch schaffen sie in diesen Geweben Platz für eine neue Generation an kompetenten T-Zellen [7].

Ob trainiert oder untrainiert – integrieren Sie intensive Elemente in ihr regelmäßiges Training. Kurze Sprints sind hierbei ideal, oder beanspruchen Sie Ihren Oberkörper durch Klimmzüge oder Liegestütze. Die Muskulatur muss sich an diese neue Art der Belastung gewöhnen, das heißt für Sie: Achten Sie auf eine ausreichend lange Regenerationsphase nach den Trainingseinheiten und vermeiden Sie einen voreiligen Wiedereinstieg, nur um sich an den „Bewegungsplan“ zu halten. Das Immunsystem wird Ihnen mit einer erhöhten Widerstandkraft gegen Krankheitserreger danken!

Literatur:

[1] Handzlik, M.K., Shaw, A.J., Dungey, M., Bishop, N.C. & Gleeson, M. (2013). The influence of exercise training status on antigen-stimulated IL-10 production in whole blood culture and numbers of circulating regulatory T cells. Eur J Appl Physiol;113(7):1839–48.

[2] Lucas, S.J., Cotter, J.D., Brassard, P. & Bailey, D.M. (2015). High-intensity interval exercise and cerebrovascular health: curiosity, cause, and consequence. J Cereb Blood Flow Metab. ;35(6):902-11.

[3] Zimmer, P., Bloch, W., Schenk, A., Oberste, M., Riedel, S., Kool, J., Langdon, D., Dalgas, U., Kesselring, J. & Bansi, J. (2017). High-intensity interval exercise improves cognitive performance and reduces matrix metalloproteinases-2 serum levels in persons with multiple sclerosis: A randomized controlled trial. Mult Scler. ;24(12):1635-1644.

[4] Kessler, H.S., Sisson, S.B. & Short, K.R. (2012). The potential for high-intensity interval training to reduce cardiometabolic disease risk. Sports Med. 1;42(6):489-509.

[5] Liu, D., Wang, R., Grant, A.R., Zhang, J., Gordon, P.M., Wei, Y. & Chen, P. (2017). Immune adaptation to chronic intense exercise training: new microarray evidence. BMC Genomics. 5;18(1):29.

[6] Gleeson, M. (2006). Immune function in sport and exercise. Edinburgh; New York: Churchill Livingstone Elsevier: British Association of Sport and Exercise Sciences.

[7] Simpson, R.J., Florida-James, G.D., Cosgrove, C., Whyte, G.P. & Macrae, S. (2007). High-intensity exercise elicits the mobilization of senescent T lymphocytes into the peripheral blood compartment in human subjects. J Appl Physiol 103: 396-401.

High Intensity: Ist ein starkes Immunsystem intensitätsabhängig?

Hochintensives Training: Turbo für unser Immunsystem?

Regelmäßige moderate Bewegung ist gesund und stärkt das Immunsystem. Hochintensives Training hingegen ist weniger vorteilhaft oder sogar kontraproduktiv. Menschen mit chronischen Erkrankungen bekommen das häufig noch immer zu hören. Allerdings deuten neue Erkenntnisse darauf hin, dass hochintensives Training im Vergleich zu moderatem Training eine noch stärkere entzündungshemmende Reaktion auslösen kann [1]. Tatsächlich könnten Patientengruppen, die an chronischen Krankheitsformen leiden, Dank des überdurchschnittlich positiven Einflusses auf das periphere, aber auch zerebrale Gefäßsystem stark von hochintensiven Bewegungsformen profitieren [2]. Obwohl noch intensiver geforscht werden muss, zeigen erste Studien positive Effekte auf die Symptomatik bei neurodegenerativen Erkrankungen als auch auf Risikofaktoren kardiovaskulärer Krankheiten [3,4].

Kürzlich wurde in einer Untersuchung eindrucksvoll gezeigt, wie dauerhaftes intensives Ausdauertraining die zelluläre Immunkompetenz erhöht [5]. Ist eine Immunkompetenz überhaupt wichtig? Natürlich – es meint die Fähigkeit zu einer wirksamen Immunabwehr, also die Kompetenz der Immunzellen, gegen einen Krankheitserreger erfolgreich vorzugehen. Im Kontext der angesprochenen Untersuchung: die weißen Blutkörperchen zeigen einen optimierten Stoffwechsel, genauer gesagt einen verbesserten Stoffwechsel der Mitochondrien, den zelleigenen Kraftwerken für eine effektive Energieproduktion. Das Ganze geht mit einer Erhöhung der Mitochondriendichte einher. Netter Nebeneffekt: Die Produktion entzündlicher Signalstoffe nimmt durch intensives Ausdauertraining ab. Es geht also um Genregulation! Vereinfacht könnte man sagen, dass „Energie-Gene“ aktiviert und „Entzündungs-Gene“ deaktiviert werden. Und was ist an diesem Forschungsansatz so innovativ?

Bisher untersuchte die Mehrheit der Studien die Reaktion der Leukozyten auf eine akute Belastung im trainierten oder untrainierten Zustand. Diese Studie hingegen untersucht trainingsinduzierte Veränderungen der Genaktivität in Leukozyten bei Athleten im Ruhezustand, also nicht nach einer akuten Belastung. Das ist insofern interessant, als dass dies den Normalzustand des Athleten widerspiegelt, der über die meiste Zeit des Tages anhält und damit sehr gut offenbart, in welchem Zustand sich ein Großteil der Immunzellen in Ruhe befinden.

Nicht uninteressant ist außerdem ein Effekt, den man T-Zell Demargination nennt [6]. T-Zellen gehören zu den Leukozyten und spielen in der Immunregulation eine wichtige Rolle. Doch nicht nur Menschen, Tiere und Pflanzen können altern, sondern eben auch T-Zellen. Ist das relevant für die Immunkompetenz? Ja, absolut! Denn alte und hochdifferenzierte T-Zellen verlieren an Funktionalität und sollten mit der Zeit durch neue T-Zellen ersetzt werden. Allerdings „haften“ viele dieser alten T-Zellen in peripheren Geweben. Intensive Bewegung mobilisiert sie in die Blutbahn (Demargination). Dadurch schaffen sie in diesen Geweben Platz für eine neue Generation an kompetenten T-Zellen [7].

Ob trainiert oder untrainiert – integrieren Sie intensive Elemente in ihr regelmäßiges Training. Kurze Sprints sind hierbei ideal, oder beanspruchen Sie Ihren Oberkörper durch Klimmzüge oder Liegestütze. Die Muskulatur muss sich an diese neue Art der Belastung gewöhnen, das heißt für Sie: Achten Sie auf eine ausreichend lange Regenerationsphase nach den Trainingseinheiten und vermeiden Sie einen voreiligen Wiedereinstieg, nur um sich an den „Bewegungsplan“ zu halten. Das Immunsystem wird Ihnen mit einer erhöhten Widerstandkraft gegen Krankheitserreger danken!

Literatur:

[1] Handzlik, M.K., Shaw, A.J., Dungey, M., Bishop, N.C. & Gleeson, M. (2013). The influence of exercise training status on antigen-stimulated IL-10 production in whole blood culture and numbers of circulating regulatory T cells. Eur J Appl Physiol;113(7):1839–48.

[2] Lucas, S.J., Cotter, J.D., Brassard, P. & Bailey, D.M. (2015). High-intensity interval exercise and cerebrovascular health: curiosity, cause, and consequence. J Cereb Blood Flow Metab. ;35(6):902-11.

[3] Zimmer, P., Bloch, W., Schenk, A., Oberste, M., Riedel, S., Kool, J., Langdon, D., Dalgas, U., Kesselring, J. & Bansi, J. (2017). High-intensity interval exercise improves cognitive performance and reduces matrix metalloproteinases-2 serum levels in persons with multiple sclerosis: A randomized controlled trial. Mult Scler. ;24(12):1635-1644.

[4] Kessler, H.S., Sisson, S.B. & Short, K.R. (2012). The potential for high-intensity interval training to reduce cardiometabolic disease risk. Sports Med. 1;42(6):489-509.

[5] Liu, D., Wang, R., Grant, A.R., Zhang, J., Gordon, P.M., Wei, Y. & Chen, P. (2017). Immune adaptation to chronic intense exercise training: new microarray evidence. BMC Genomics. 5;18(1):29.

[6] Gleeson, M. (2006). Immune function in sport and exercise. Edinburgh; New York: Churchill Livingstone Elsevier: British Association of Sport and Exercise Sciences.

[7] Simpson, R.J., Florida-James, G.D., Cosgrove, C., Whyte, G.P. & Macrae, S. (2007). High-intensity exercise elicits the mobilization of senescent T lymphocytes into the peripheral blood compartment in human subjects. J Appl Physiol 103: 396-401.

Von |20. Dezember 2018|Kategorien: Premium Artikel|0 Kommentare

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